| lyric | 1. Was glänzet der Frühling so licht durch den Hain, was rieselt die Quelle im Sande? Oh, Mutter, laß hier uns're Heimat nur sein, was zieh'n wir von Lande zu Lande, weiter zur Fern, weiter zur Fern, Zigeunerkind hat keine Ruh.
2. Was bleiben wir nicht an dem glänzenden Ort, wo reichlich die Kunst man uns lohnet? immer, ach immer ziehen wir fort, wo Glück und Zufriedenheit wohnet. Glück ist nur Schein, Zigeunerkind kann nicht glücklich sein.
3. Siehst du den Jüngling im schaukelnden Kahn? Er hat mir das Herze entflammmet, nimmer, ach nimmer darf ich mich ihm nah'n. Er fliehet, als sei ich verdammet. Weiter zur Fern, weiter zur Fern, Zigeunerkind hat niemand gern. |