| lyric | Des Krieges Trompeten ertönen im Land: ""Zum Kampf, in den Kampf lasst uns ziehen!"" Da küsst der Reiter zum letztenmal den Schatz, dessen Wangen erglühen!
Und sie gibt ihm ein Sträusslein ausRosmarin, und er flüstert: ""Der Himmel mag's walten! Der Krieg ist so rauh und gar falsch oft die Lieb'! Doch die Treue werd ich halten!""
Die Lanzen gesenkt und die Zügel verhängt, wie Sturmesgewitter und Brausen, so jagen die Reiter dem Feinde zu, und die blitzenden Klingen, sie sausen!
Dich sieh, wer sinkt dort vom schwarzen Ross? Er flüstert: ""Der Himmel mag's walten! Der Krieg ist so rauh und gar falsch oft die Lieb'! Doch die Treue werd ich halten!""
Im Heimatdörfchen beim Mondenschein an der Linde küssen sich zweie! Die einst dem Reiter ein Sträusslein gab, sie schwört einem andern die Treue!
Doch hoch in den Blättern des alten Baums, da raunen die Geistergestalten: ""Der Krieg ist so rauh und gar falsch oft die Lieb'! Doch die Treue hat er gehalten!"" |