| lyric | 1. Noch lag in wonnesüßem Bann von Traum und Ruh die Welt, undkein Leche singend, nahm den Flug zum Himmelszelt. Mich aber rief mein Wandersinn schonlängstens wieder wach: Muß ziehen zu der Ferne hin und munter wie ein Bach: Der Lenz ist da! 's ist Wanderzeit! Der Lenz ist das!
2. Nun leuchtend wieder Wald und Feld im Blütenschmucke stehn; am wunderblauen Firmament die weißen Wolken gehn. Mein Weg ist voller Melodie, voll Duft und Rosenschein. Ein Wanderburschenlied erklingt hell in den Lenz hinein: Der Lenz ist da! 's ist Wanderzeit! Der Lenz ist das!
3. Und wann der sanfte Abendwind in Schlaf die Blumen wiegt, der Nachtgestirne bleicher Schein auf allen Fluren liegt: Darf träumen ich in Seligkeit, vom Sternenheer bewacht, von Lenzesschönheit, Blütenschmuck, zum Morgen durch die Nacht: Der Lenz ist da! 's ist Wanderzeit! Der Lenz ist das! |