| lyric | 1. Ein neues Lied ich singen will vom Landsknecht fromm und bieder, der still im Krug zur Linde sass, im Maien unter'm Flieder. Und auf dem Tisch sein Becher stund, den tät gar oft er leeren und neben ihm der Liebsten Mund tät ihm kein Küsschen wehren.
2. Es war so lau und lind die Nacht und schwül der Duft von Flieder und über all die Frühlingspracht er schollen Maienlieder. Im Baume sang die Nachtigall von Liebeslust und Leiden, wie lauschten auf den süssen Schall voll Sehnsucht da die Beiden.
3. Und als das Lied zu Ende ging und auch der Wein im Becher, sein braunes Liebesglück umfing der maienfrohe Zecher. Wie brannt das Herze in der Brust den Beiden unter'm Flieder Das machten Duft und Maienlust und Nachtigallenlieder. |