| lyric | 1. Dich will ich singen, dir will ich sagen, die du mir heilig und lieblich bist, wo sie mich liebend zur Taufe getragen, wo meiner Toten Schlummerstatt ist; wo deiner Äcker Brot sie mir brechen und meiner Mutter Sprache sprechen: Heimat, Heimat, o Heimat.
2. Nirgens doch blüten die Gärten so wonnig, rauschten die Wälder so wunderbar als wo dein Himmel, selig und sonnig hoch über meinem Haupte war, Land meiner Liebe du, Land meiner Lieder, immer und immer grüß ich dich wieder, Heimat, Heimat, o Heimat.
3. Lockt auch die Fremde verheißend die andern trutzig zu stürmen zu fernerem Strand, laß sie doch sehnen und singen und wandern bis sich vor Heimweh ihr Herze verbrannt! Wer dich geliebt einst, wer je dich besessen, Keiner, ach Keiner kann deiner vergessen. Heimat, Heimat, o Heimat.
4. Du bist die Kraft und, du bist die Stärke, Süß wie ein Traum und wie Felsen so fest, Sonne und Segen zu täglichem Werke Trost und Treue, die nimmer verläßt! Drum auch getreu dir in Glück und Verderben, dir will ich leben dir will ich sterben: Heimat, Heimat, o Heimat. |