| lyric | Hojeho! Der Nordsturm setzt das blanke Horn an seine eisigen Lippen, sein Lied ist Grimm, sein Lied ist Zorn, es tönt gegen Küsten und Klippen, es frißt des Landes sandigen Saum und fällt die ragende Eiche, es stampft das Meer zu Gicvht und Schaum und pocht mit Macht an die Deiche.
Kyrie eleison! Christe eleison! Kyrie eleieson!
Nie wieder laß ich Dich von mir gehn! Doch, wenn es gilt zu fahren, will ich an Deiner Seite stehn, der Himmel mag uns bewahren. Und schäumt das Meer von Nord und West und will das Schiff versinken, mir ist nicht bang, Du hälst mich fest, daß wir in Gott ertrinken. Hojeho!
Zwei Tage, zwei Nächte rollt die See, kei Stern scheint den Todgeweihten, da wirft eine schwarze, gewaltige Böe, das wunde Schiff auf die Felsen. Im Tode umschlingt sie der Liebe Band, wild jauchzt der Wellen Heer. Im Morgenlicht dämmert ferne der Strand, ein Glockenton schwingt übers Meer. Hojeho! |