| lyric | 1. Gott erhalt dich, Land der Lande, Gott erhalt' dich, freie Schweiz! Wie die Maid im Brautgewande blühst in ewig neuem Reiz. Wie mein Auge zu der Sonne, blick' ich froh empor zu dir; meine Heimat, meine Wonne, du mein Stolz und höchste Zier!
2. Blaue Seen sind deine Augen, ew'ger Schnee dein Stirnenband, deine Wangen Alpenrosen, grüne Matte dein Gewand. Bist du stark auch wie dieEiche, bist doch wie die Blume zart, Mutterherz bist deinem Sohne und dem Feind wie Stahl so hart.
3. Deine Krone ist die Freiheit, strahlend in die Welt hinaus, strahlend i des Aermsten Hütte, wie des Reichsten hohes Haus; wo das KIndlein in derWiege schon sich deines Lächelns freut; deines Auges frohes Leuchten es zum kühnen Kämpfer feit.
4. Darum throhnst du unerschüttert mitten in dem Weltensturm, wie die Erd' auch rings erzittert, stehst du da ein Felsenturm. Deine Stützen freie Männer, die dich lieben wie die Braut, dich, o Heimat, höchste Wonne, Vaterland, so lieb und traut. |