| lyric | 1. Heimatdörfchen, lieb und traut, hab schon lang dich nicht geschaut. Und du rufst doch Tag und Nacht, mahnst durch meine Träume sacht: Komm in meinen süßen Bann, müdgehetzter Wandersmann!
2. Wo die Kirchhoflinde rauscht und auf Schlag und Stunde lauscht, liegt ein Plätzchen kühl und klein, ladet dich zum Ruhen ein; Komm in meiner treuen Hut, ruhst du sicher, rihst du gut!
3. Wo ein liebes Vaterherz, schlummert unter Stein und Erz, woe die dunkle Taxus stehn, darfst auch du einst schlafen gehn. Komm, in meiner Mutterarm, ruhst geborgen du und warm!
4. Heimaterde lieb und traut, wie du mahnst bald leis, bald laut, wie du rufst durch Nacht und Tag, ob ich wohl bald kommen mag! Heimatdörchen still am Wald, ja ich komme, komme bald. |