| lyric | 1. Ach Gott, wie manches Herzeleid begegnet mir zu dieser Zeit! Der schmale Weg ist trübsalvoll, den ich zum Himmel wandeln soll; wie schwer doch läßt mein Fleisch und Blut sich zwingen zu dem ew'gen Gut!
2. Wo soll ich mich denn wenden hin? Zu Dir, Herr Jesu, steht mein Sinn! Bei Dir mein Herz, Trost, Hilf' und Rat allzeit gewiß gefunden hat; niemand jemals verlassen ist, der fest vertraut auf Jesum Christ.
3. Jesu, mein Herr und Gott allein, wie süß ist mir der Name Dein! Es kann kein Trauern sein so schwer, Dein süßer Na' erfreut viel mehr; kein Elend mag so bitter sein, Dein süßer Nam', der lindert's fein.
4. Ob mir gleich Leib und See' verschmacht't, so weißt Du, Herr, daß ich's nicht acht'. Wenn ich Dich hab' so hab' ich wohl, was ewig mich erfreuen soll. Dein bin ich ja mit Leib und Seel, Du schirmest mich, Immanuel.
5. Kein' beßre Treu' auf Erden ist, denn nur bei Dir, Herr Jesu Christ! Ich weiß, daß Du mich nicht verläß'st, Dein' Wahrheit bleibt mir ewig fest; Du bist mein rechter treuer Hirt, der ewig mich behüten wird. |