| lyric | Märchennacht! Weihnacht im Waldesgrunde! Silberhauch in riesiger Rundem, Thal und Wälder in Schnee verloren, Weisse Schwellen vor allen Thoren, Tief die Stille, die Welt so weit! Schimmerweise Unendlichkeit!
Wie in Träumen alles verfallen! Aber das Glöcklein beginnt zu hallen, Leis ertönt seine süsse Weise; Über die Schwellen tritt etwas leise, Aus den winzigen Fensterrehn Bricht ein strahlender Lichterschein.
Lichtes Gold nun in alle Zweigen. Weithin trägt das lauschende Schweigen Die bezaubernde Liebeskunde. Märchennacht! Weihnacht im Waldesgrunde! Sehnende Stille, unentweiht! Schimmerweise Unendlichkeit! |