| lyric | 1. Ein Bächlein rauscht im Grunde von Weiden zart umsäumt; das Mühlrad gibt uns Kunde, wie hier das Schicksal träumt!
2. Es hat heier einst gewohnet ein stilles, häuslich Glück, doch seit das Schicksal tronet, blieb alles hier zurück.
3. Am Giebel in dem Garten baut jetzt ein Schwalbenpaar; wo einst die Räder knarrten, ist alles still fürwahr.
4. Und rastet einst in Jahren hier dann ein Wand'rer müd', wird immer er erfahren ein altes, trautes Lied.
5. Das Bächlein rauscht im Grunde von Weiden zart umsäumt und bringt ihm dann die Kunde vom Schicksal, das hier träumt. |