| lyric | In der Kammer dumpf und klein wacht im matten Mondenschein, gramverzerrt die bleichen Züge, junge Mutter an der Wiege.
Vom Turme schon die Abendglocke schallt, und der Vater kommt er noch nicht bald? «Auf den Berg, den Weg zu bahnen, zog er aus, Wissen nicht, was ihm geschah, ob er zurück nach Hasu!»
Sturmwind er heult die ganze NAcht, es dröhnt und stöhnt und kracht, die Häuser zittern; Bäume die fallen, Gnade, Gnade Gott uns Allen!
Dumpf Morgenglocke schallt. «Und der Vater kommt er bald?» Männer suchen tief im Schnee. «Hilf uns, Gott aus Not und Weh!»
Schweren Schrittes, still und bang, tragen sie das Dorf entlang den sie fanden auf der Höh' bleich und stumm im tiefen Schnee.
Hört ihr der Glocke Klang? Tod verkündet ihr Gesang! Nur das Kindlein ohne Sorgen lacht und grüßt den hellen Morgen. |