| lyric | 1. Vater, Mutter, Schwestern, Brüder hab ich auf der Welt nicht mehr. Kehrt ich aquch zur Heimat wieder, fänd ich alles öd und leer. Ja, wenn nur noch eins am Leben, das sollt eine Freude geben! O wie süß und o wie schön, wär ein solches Wiedersehn!
2. In der Reichsstadt traf ich neulich einen dicken Schenkwirt an; ""Freundchen"" rief er, ""Nicht so eillig, seid so gut und kommt heran. Gelt, ihr wißt, wovon ich spreche, zahlt mi jetzt die schuldge Zeche!"" DAs war mir, ich muß gestehn, gar kein freudig Wiedersehn.
3. Hab schon öfter sagen hören, daß man dort sich wiederseiht, aber niemand kanns beschwören, keiner weiß, was dort geschieht. Wenn es fest und sicher stände, daß man da sich wiederfände, wär in jenen lichten Höh'n, wohl das schänste Wiedersehn. |