| lyric | Der Frühtau fällt, ade, du Welt, wir fahr'n im Dunkel ein. Das Grubenlicht leucht' uns zur Schicht, ist unser Sonnenschein. Der Haue Schlag hallt uner Tag, es klopft der Erde Herz, du Brudergruß durch Staub und Ruß schallst als das Erz: Glück auf!
Schwarz wie die Nacht ist unsre Tracht, wir bauen nah dem Tod, und unser Gast zu harter Last ist gern die liebe Not. Für alles Schweiß wird uns zum Preis ein schmales Hungertuch, da klingt zurück der Gruß vom Glück oft schlimmer als ein Fluch: Glück auf!
Wir schürfen dir im Nachtrevier die Quellen alles Lichts; ein Sterbekleid, ein Grabgeläut, sonst, Welt, gibst du uns nichts! Die Qual für dich, das Glück für mich, so denkt die schöne Welt, wer weiß wie bald es anders hallt, so wie es uns gefällt: Glück auf! |