| lyric | Laßt uns das Fest des jungen Mutes feiern, es ist genug gesorgt und bang gemacht! Kommt, laßt und blank die Seelendenster scheuern, auf daß ein neuer Geist in und erwacht!
Wir wollen und der Freude nicht verschließen, ein Tag der Weihe kann uns Brücken baun. Wenn wir der Jugend Jungsein mitgenießen, schmilzt mancher graue Zweifel im Vertraun.
Vertraun, du größtes Wunder aller Zeiten, kein Weiser löst das Rätsel deiner Macht. Du darfst gestählte Kraft zum Sieg begleiten, du bist der Stern des Kindes in der Nacht.
Du hast der Ahnen ungestüme Wagen mit Glück gekrönt. Dein Segen trug den Bund. Du schenkst den Trost, daß auch in unsern Tagen geheime Ströme fließen tief im Grund.
Wir grüßen euch, des Landes Stolz und Hoffen, zieht singend unter Kranz und Bogen ein! Dum guten Mut stehn alle Tore offen und zarte Hände wollen Blumen streun.
Wo Jugend schreitet unter Heimatfahnen, blüht manch Gelöbnis auf wie ein Gebet, in tausend Herzen schwillt ein heilig Mahnen, das nie im Kram des Werktags untergeht. |