| lyric | 1. Das ist das Recht des Sängermanns wenn's draußen blüht und grünet, er in die Weite ziehen kann, sein Lied als Führer dienet. Wie schwillt die Brust in Gottes Welt, wie klöint das Lied so frei; weit über Hügel, Wald und Feld hört man die Melodei.
Ref.: Ja schön bist du, o Frühlingszeit, in deiner ganzen Pracht; geschmückt hast du in Herrlichkeit das Land in einer Nacht!
2. Und mit uns zieh' du schön' Geschlecht, ihr Fraue all' und Mädchen; damit das Wandern werde recht, verlasst mit uns das Städtchen. Hinas, in blaue Fern hinein treibt's uns vom Alltagsherd; dem soll das erste Lied heut sein, der's Wandern und gelehrt.
3. Im grünen Wald, auf Bergeshöh'n, da singen wir drei Lieder; die uns so recht vom Herzen geh'n und hallen in uns wieder. Der Himmel blau uns überdacht, die Lieder, wohl bekannt; sie sagen, was und selig macht: Gott Liebe, Vaterland! |