| lyric | 1. Oft geht an schönen Frühlingstagen ein seltsam Rauschen dsurch den Wald, gleich wie ein sehnsuchts innig Fragen, das durch die weichen Lüfte hallt; ein Flüstern dann, ein holdes Scherzen recht wie ein Zug von Herz zu Herzen. Doch wer dies Rauschen will verstehn, der muss im Wald zu zweien gehn.
2. Vom Bächlein rauscht es tief in Gründen, ein Plätschern hier ein Plaudern dort, in frischer Luft ein Lenz verkünden, im Liebestraum ein flüsternd Wort. Da ist als müssten im Verein mit tönend rauschen selbst die Steine. Doch wer dies Rauschen will verstehn, der muss im Wald zu zweien gehn.
3. Und geht auf stillem Waldeswege im Lenzgefühl ein junges Paar, dann glänzt wie Gold durch's Laubgehege der Himmel reich und wunderbar; kein Lüftchen will das Glück verschweigen und lauter rauscht es in den Zweigen. Doch wer dies Rauschen will verstehn, der muss im Wald zu zweien gehn. |