| lyric | 1. Blaß violett oh dem Heideland schimmert sterbend des Tages verblutender Schein; drüben vom Dörfchen her klingt eine Weise, schleicht sich so schmeichelnd, leise mir in das träumende Herz hinein.
2. Ob ich dich kenne, verwehendes Liedchen? Sang einst als Bursch dich in lenzjunger Zeit; wildernde Rosen viel blühten am Raine jetzt durch die Heide geh ich alleine. Jugend und Liebe, wie liegt ihr weit!
3. Fahl um das Hünengrab geistert die Sage, SChauer durchrieselt das Blattwerk am Baum. Leis in der Ferne dort klingt noch das Singen Schatten der Jugend, regt ihr die Schwingen? Raunswt du von Rosen, du später Traum? |