| lyric | 1. Die strohbedeckte Hütte träumt einsam am Mühlenwehr, und leise die Glocken klingen dort drüben vom Dörfchen her; über die rostbraune Buchen zittert Purpurglanz am Mühlenwehr blitzt perlender Tropfen Tanz.
2. Im blauen Frieden droben das Abendsterns leuchtende Wacht, der Mondkahn auf stiller Reise, er gleitet hinaus in die Nacht. Leise verträumende Winde säuseln den Tag zur Ruh am Mühlenwehr rauscht leiser das Rad dazu.
3. Und dort am Dach der Mühle, das baute Frau Schwalbe ihr Nest, so sicher und traut geborgen, und wie eine Burg so fest. Drunten im schlafenden Teiche badet der Mondenschein am Mühlenwehr schläft leise das Mühlrad ein.
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