| lyric | 1. Durch den dunklen Wald bleicher Reif schon seine Fäden spinnt; Herbst naht trüb und kalt, und bang klagend rauscht der Wind. DUnkle Wolken zieh'n, wie ein schweres Leid ohne Ruh', von Ort zu Ort. Scheiden bleibt all'zeit für das Herz ein bitt'res Wort!
2. Holde Maienzeit, als der Flieder duftete im Ried, voller Seligkeit sang die Nachtigall ihr Lied. Als wir küssten uns unterm Lindenbaum, trunknes Glück umfing den Sinn! O du holder Traum, wie so bald floh'st Du da hin.
3. Lebe wohl, mein Lieb, als der Weg mich führt auch weit von hier, bleibe trau, mein Lieb, wie ich treu bleibe Dir! Neuer Fühling kommt auch für Dich und mich, trockne drum die Äugelein! Und dann hol' ich dann wirst Du meine Eigen sein! |