| lyric | Frau Sonne lacht zum Fenster hell herein, liebs Schatzerl laß uns fröhlich sein, hinaus nach Grinzing woll'n wir heute zieh'n , wo Wein und Liebe blüh'n. Wo man singt, froh erklingt manches liebe, süße Wienerlied, Herz wird warm, jeder Harm, Alltagssorge, Gram und Not entflieht. Ein lieblich holder Wiener Walzerklang, voll Lebenslust, voll Schwung und Sehnsuchtsdrang, schon manches Leid bezwang.
Blumenpracht über Nacht zaubert Lenz auf die grüne Flur. Vogelsang tönt vom Hang kündet froh, daß erwacht die Natur. Wiesengrün rund um Wien lockt ins Freie hinaus Jung und Alt, linde Luft weht voll Duft schon herüber vom Wienerwald. Und am Sonntag wandern sie oder sie fahren in hellen Scharen und auch in Paaren hinaus aufs Land schon früh, wa dann Gelag bei Amselschlag, welch froher Tag.
Flieder blüht, Wange glüht, blauer Himmel die Brust höher schwellt. Heimchen singt, lieblich klingt WAchtelschlag aus dem grünenden Feld. In der Au' Veilchenblau duftet drunten am Bächlein so süß, Lenzespracht ja sie macht doch die zum Paradies. Auch im schönen Wienerwald ist frohes Wallen, Lieder erschallen durch seine Hallen, denn beliebten Aufenthalt und Stelldichein beut er allein Groß und Klein.
In den Prater führt Franz seinLieb d'Marie für Musik hat sie große Sympathie und dann schwärmt sie gar sehr für das Ringelspiel, und als höchstes Ziel sie auch noch hutschen will. Berg und Talbahn kommt dann gleich auch noch dran weil ganz billig mandorten fahren kann. Im Tunnel ach, da küßt sich's so wunderbar und ganz ohne G'fahr niemand nimmt es wahr. Darum steigen sie ein und dahin gehts geschwind, bald hinauf und hinunter so schnell wie der Wind, und durch Schluchten und Berge, durch Schleifen ans Ziel, ach wie schade, daß so schnell zu Ende das Spiel. Doch da tönt schon zur Abfahrt das neue Signal, und der Zug füllt sich wieder, sie seufzt: ""Noch einmal!"" und der Franz nimmt mit ih gleich den Platz wieder ein und gar lustig geht's hinein.
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