| lyric | Wer sich des Maiens wölle zu dieser heillgen Zeit, der geh zu Jesu Christo, da der Maien leit, so findt er wahre Freud.
Der Maien , den ich meine, das ist der liebe Gott, er hat um unsertwillen gelitten Schimpf und Spott, dazu den bittern Tod.
So gehn wir zu dem Kreuze und sehen den Maien an; er steht in voller Blüte den uns Maria gebar ohn allen Wandel zwar.
So gehn wir zum dem Haupte, die Kron gedrückt darein; wir solln dem liebe Gott danken für seine Marter und Pein und grüssen die Mutter sein.
Mit diesem Lobgesange soll Gott gelobet sein, Maria, Gottes Mutter, die Himmelskönigin, die liebste Mutter sein.
Die wir all diesen Lobgesang mit Freuden gesungen han, Gott wird uns selber lohnen zur letzten Hinnefahrt, der alle Ding vermag. |