| lyric | 1. Es zog der Maienwind zu Tal mit schmeichelnd süssen Kosen, da wachten bald die Veilchen auf, die Primeln und die Rosen. Ein Blühen war's so wunderbar, so süss die Zeit, die Sorgen schwanden schnell dahin und alle Traurigkeit.
Es zog der Maienwind zu Tal!
2. Und wie darauf im Buchenwald Millionen Knospen sprangen, da ging's wie Jubel durch die Luft und alle Vöglein sangen. Wo schweigend sich ein Paar erging, im weiten Raum, da spann die Liebe minniglich sie ein in holden Traum.
Es zog der Maienwind zu Tal!
3. Und wo im Tal die Hütte steht, erschallte Klang von Geigen, es zog ein junges, schönes Paar dahin im Hochzeitsreigen. Der Maienwind hat Blütenschnee dahin gestreut, er legte sanft in jedes Herz der Liebe Seligkeit.
Es zog der Maienwind zu Tal!
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