| lyric | Der Staub ist heiß, die Sonne glüht, vom langen Wandern bin ich müd. Sieh da, im Schatten der Linden muß sich ein Wirtshaus finden!
Gott grüß dich, schmucke Kellnerin, du siehst wohl, daß ich müde bin, o reiche dem durst'gen Zecher zum Rande voll den Becher!
Dein Wohl, du holdes Kind, ei wie dir so rosig die Wangen sind und deine Augen wie Kuhlen, die funkeln schelmisch verstohlen.
DEin Wein ist süß, dein Wein ist klar, doch blick ich dir in das Augenpaar, da dünkt von deinem Munde ein Kuß mir noch süßer zur Stunde.
Du sagst nicht: ja, du sagst nicht: nein; da muß ich denn schon herzhaft sein; da hast du ihn gîb mir ihn wieder! was schlägst du die Augen nieder?
Ein braver Bursch, eine schöne Maid, wo sich treffen zu aller Zeit da soll ein Kpüßchen in Ehren ihnen kein Narr verwehren. |