| lyric | 1. Unter dem tieferen Himmel, klarer im herbstlichen Licht, zeigen die schweigenden Dinge wieder ihr wahres Gesicht.
2. Früchte im gilbenden Laube, Traube und schimmernder Wein, Sommer und segnende Sonne schließt ihr gereift in euch ein.
3. Nun, in Besinnung und Stille, eh uns der Winter verhüllt, ruht in der Waage der Zeiten was und erwuchs und erfüllt.
4. Und zwischen Tod und Verweilen hält uns, der über uns steht, weise im goldenen Schalen wägend, was bleibt und vergeht. |